- Approbation
- Die staatliche Zulassung zur Ausübung des Arztberufs. Nur approbierte Ärzt:innen dürfen ästhetisch-medizinische Behandlungen wie Injektionen eigenverantwortlich durchführen. Die Approbation setzt ein abgeschlossenes Medizinstudium voraus.
- Bio-Remodelling
- Ein Verfahren, bei dem hochkonzentrierte Hyaluronsäure großflächig in die Haut eingebracht wird. Es zielt nicht primär auf Volumen, sondern auf die Hautqualität — Durchfeuchtung sowie die Anregung von Kollagen und Elastin.
- Botulinumtoxin
- Ein Eiweiß, das die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel vorübergehend hemmt. In der ästhetischen Medizin wird es in sehr geringer, verdünnter Dosis eingesetzt, um die mimische Muskulatur zu entspannen. Umgangssprachlich „Botox“ — ein Markenname.
- Dermalfiller
- Ein injizierbares Gel — meist auf Basis von Hyaluronsäure —, das Volumen aufbaut, Konturen formt oder Falten unterpolstert. Filler wirken sofort und sind je nach Produkt unterschiedlich lange haltbar.
- Elastin
- Ein Faserprotein der Haut, das ihr Elastizität und Rückstellkraft verleiht. Mit zunehmendem Alter nimmt der Elastingehalt ab, wodurch die Haut an Spannkraft verliert.
- Glabellafalte (Zornesfalte)
- Die senkrechte Falte zwischen den Augenbrauen, die durch wiederholtes Stirnrunzeln entsteht. Sie zählt zu den mimischen Falten.
Passende Behandlung: Botox - Hyaluronsäure
- Ein körpereigener Stoff, der Wasser bindet und im Bindegewebe für Volumen und Feuchtigkeit sorgt. In der ästhetischen Medizin wird sie als Filler oder Skinbooster eingesetzt und ist mit einem Enzym auflösbar.
- Jawline
- Die Konturlinie des Unterkiefers. Eine klar definierte Jawline gilt als Merkmal eines harmonischen Profils und lässt sich mit Hyaluronsäure betonen.
- Kanüle
- Ein dünnes, an der Spitze stumpfes Röhrchen, mit dem Filler besonders gewebeschonend eingebracht werden kann. Anders als die spitze Nadel verdrängt die Kanüle das Gewebe, statt es zu durchstechen.
- Kollagen
- Das häufigste Strukturprotein der Haut. Es bildet ein stützendes Fasernetz und sorgt für Festigkeit. Viele straffende Verfahren zielen darauf, die körpereigene Kollagenbildung anzuregen.
- Lipolyse
- Die gezielte Auflösung von Fettzellen. Bei der „Fett-weg-Spritze“ wird ein Wirkstoff in kleine Fettpolster — etwa unter dem Kinn — eingebracht, der die Fettzellen abbaut.
- Lokalanästhesie
- Die örtliche Betäubung eines begrenzten Hautareals. In der ästhetischen Medizin kommen meist Betäubungscremes oder fein dosierte Lokalanästhetika zum Einsatz, um die Behandlung angenehmer zu machen.
- Microneedling
- Ein Verfahren, bei dem feinste Nadeln viele winzige Kanäle in die Haut setzen. Diese Mikroreize aktivieren die natürliche Hauterneuerung und die Kollagenbildung.
- Mimische Falten
- Falten, die durch wiederholte Muskelbewegung der Mimik entstehen — etwa Stirnfalten oder Krähenfüße. Sie werden auch dynamische Falten genannt.
Passende Behandlung: Botox - Minimal-invasiv
- Behandlungen, die ohne operativen Schnitt und mit geringer Belastung für den Körper auskommen — etwa Injektionen. Sie haben in der Regel eine kurze oder keine Ausfallzeit.
- Nasolabialfalte
- Die Falte, die von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln verläuft. Sie vertieft sich häufig durch altersbedingten Volumenverlust der Wangen.
- PRP (Plättchenreiches Plasma)
- Plättchenreiches Plasma wird aus einer kleinen Menge des eigenen Blutes gewonnen. Es enthält Wachstumsfaktoren und wird zur Anregung der hauteigenen Regeneration eingesetzt — bekannt als „Vampir-Lifting“.
- Radiofrequenz
- Eine Technologie, die mit elektromagnetischen Wellen Wärme in tieferen Hautschichten erzeugt. Diese Wärme regt die Kollagenbildung an und wird zur Hautstraffung genutzt.
- Resorbierbare Fäden
- Spezielle Fäden, die unter die Haut eingebracht werden, das Gewebe straffen und sich anschließend vom Körper vollständig abbauen. Sie sind die Grundlage des Fadenliftings.
- Skinbooster
- Eine Behandlung, bei der fein verteilte Hyaluronsäure die Haut mit Tiefenfeuchtigkeit versorgt. Ziel ist ein frischer, praller Teint statt Volumenaufbau.
- Statische Falten
- Falten, die auch im entspannten Zustand sichtbar bleiben. Sie entstehen meist durch Volumenverlust und nachlassende Hautelastizität.
- Tränenrinne
- Die Vertiefung zwischen Unterlid und Wange. Eine ausgeprägte Tränenrinne lässt den Blick müde wirken und kann mit feiner Hyaluronsäure ausgeglichen werden.
- Ultraschalltherapie
- Ein Verfahren, das gebündelte Ultraschallenergie gezielt in tiefere Gewebeschichten lenkt, um dort die Kollagenbildung anzuregen — eingesetzt zur Hautstraffung.
- Volumenverlust
- Der altersbedingte Rückgang von Fett-, Kollagen- und Knochengewebe im Gesicht. Er führt zu eingefallenen Konturen und vertieften Falten.