Hautverjüngung mit dem eigenen Blut — natürlich und sanft.
Beim Vampir-Lifting wird plättchenreiches Eigenplasma aus dem eigenen Blut gewonnen und in die Haut eingebracht. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die hauteigene Regeneration auf natürliche Weise an.
Beim Vampir-Lifting — medizinisch PRP-Behandlung, kurz für plättchenreiches Plasma — wird Ihnen zunächst eine kleine Menge Blut abgenommen, ähnlich wie bei einer gewöhnlichen Blutuntersuchung. In einer Zentrifuge wird daraus das plättchenreiche Eigenplasma gewonnen: der Anteil des Blutes, in dem sich die Blutplättchen mit ihren Wachstumsfaktoren konzentrieren.
Dieses Eigenplasma wird anschließend mit feinen Nadeln in die Haut eingebracht. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die körpereigene Kollagenbildung und die Zellerneuerung an — die Haut kann dadurch nach und nach frischer, straffer und ebenmäßiger wirken. Eine mögliche Verbesserung zeigt sich nicht über Nacht, sondern kann sich über Wochen aufbauen, weil die Haut Zeit braucht, um neues Kollagen zu bilden.
Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, ist das Risiko allergischer Reaktionen gering — dadurch kann PRP eine Option für Menschen sein, die auf körperfremde Substanzen verzichten möchten. Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, klärt die ärztliche Beratung. Eingesetzt wird das Verfahren im Gesicht, an der empfindlichen Augenpartie, an Hals und Dekolleté sowie zur Aktivierung der Haarwurzeln. Damit sich der Effekt aufbauen kann, werden meist drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen empfohlen.
So läuft die Behandlung ab
1
Beratung & Anamnese
Am Anfang steht das persönliche Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt: Was möchten Sie erreichen, ist PRP dafür das passende Verfahren, gibt es Gegenanzeigen? Seriöse Praxen behandeln nie ohne individuelle Anamnese und Aufklärung über Risiken.
2
Blutentnahme
Ihnen wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene entnommen — nicht mehr als bei einer üblichen Blutabnahme. Eine besondere Vorbereitung ist von Ihrer Seite in der Regel nicht nötig.
3
Aufbereitung des Plasmas
Das Blut wird direkt in der Praxis zentrifugiert. Dabei trennt sich das plättchenreiche Plasma von den übrigen Blutbestandteilen und wird für die Behandlung aufbereitet — das dauert nur wenige Minuten.
4
Injektion
Das gewonnene Eigenplasma wird mit feinen Nadeln in die gewünschte Zone eingebracht — je nach Bereich als gezielte Injektion oder großflächig, etwa in Kombination mit Microneedling. Auf Wunsch kann vorab eine betäubende Creme aufgetragen werden.
5
Abschluss & Sitzungsplanung
Zum Schluss bespricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen die Nachsorge und plant die weiteren Termine — empfohlen werden meist drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen. Verbindliche Details zu Ablauf und Kosten klärt das ärztliche Gespräch.
Wann sehe ich das Ergebnis?
Direkt danachDie behandelten Stellen können gerötet und leicht geschwollen sein — das klingt meist innerhalb weniger Stunden ab.
Tag 1–3Vereinzelt zeigen sich kleine blaue Flecken an den Einstichstellen. Die meisten Behandelten sind sofort wieder gesellschaftsfähig.
Woche 2–4Die Kollagenneubildung kann jetzt in Gang kommen — erste Veränderungen der Hautqualität können sichtbar werden. Der Effekt baut sich, wenn er eintritt, langsam auf.
Nach der SitzungsserieMit den meist empfohlenen drei Sitzungen im Abstand von vier Wochen kann sich das Ergebnis schrittweise entwickeln — Ausmaß und Sichtbarkeit sind individuell verschieden.
LangfristigWie lange der Effekt anhält, ist individuell verschieden. Viele Praxen empfehlen Auffrischungssitzungen — den passenden Rhythmus bespricht die Ärztin oder der Arzt mit Ihnen.
Nachsorge: die wichtigsten Regeln
✓24–48 Stunden auf Sport, Sauna und große Hitze verzichten
✓Am Behandlungstag kein Make-up auf die behandelten Stellen auftragen
✓Die Einstichstellen nicht reiben, kratzen oder massieren
✓Einige Tage direkte Sonne und Solarium meiden, danach konsequent Sonnenschutz verwenden
✓Am Behandlungstag möglichst auf Alkohol verzichten
✓Bei anhaltender Rötung, Schwellung oder ungewöhnlichen Beschwerden die Praxis kontaktieren
Preise verstehen: 250–490 € — was steckt dahinter?
Vergleichen Sie nie „ab"-Preise, sondern immer den Gesamtpreis für Ihr Behandlungsziel. Was der Preis umfasst, unterscheidet sich je Praxis — lassen Sie sich den Kostenplan vor der Entscheidung aufschlüsseln.
✓ Üblicherweise im Preis enthalten
Die Behandlung selbst
Produkt / Material
Beratung, wenn behandelt wird
Eine Nachkontrolle
? Oft separat — vorab fragen
Zusätzliche Zonen oder Mehrmenge
Betäubungscreme / Anästhesie
Korrektur- oder Folgebehandlungen
Beratung ohne anschließende Behandlung
Diese Faktoren bestimmen, wo Sie in der Spanne landen
Menge und Zonen (der größte Hebel) · Produkt und Hersteller (Originalpräparate kosten mehr) · Aufwand der Region · Erfahrung der Ärzt:in · enthaltene Nebenleistungen. Welche Fragen Sie im Gespräch stellen sollten, zeigt unsere Beratungs-Checkliste.
Grenzen & ehrliche Einordnung
Keine Behandlung ist für alle richtig. Eine gute Beratung sagt Ihnen auch, wann Vampir-Lifting (PRP) nicht der passende Weg ist — unsere Partner-Praxen tun genau das.
Eher nicht geeignet
–Schwangerschaft und Stillzeit
–Blutgerinnungsstörungen oder Erkrankungen der Blutplättchen
–Akute Infektionen oder Entzündungen im Behandlungsbereich
–Ausgeprägte Hauterschlaffung oder tiefe Falten — hier stößt PRP an Grenzen, andere Verfahren können besser geeignet sein
PRP gilt als gut verträglich, weil ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird — dennoch sind Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse an den Einstichstellen möglich, selten auch Infektionen. Wer gerinnungshemmende Medikamente einnimmt, sollte dies unbedingt im Vorgespräch angeben. Ob die Behandlung für Sie infrage kommt, klärt die ärztliche Beratung mit individueller Anamnese.
Das beautyspezialisten-Konzept
Ausschließlich approbierte Ärzt:innen
Keine Kosmetikstudios, keine Injektionen durch Laien.
Transparente Partnerangaben
Praxisstandort und Verantwortlichkeiten werden klar benannt.
Erstberatung für Sie kostenlos
Mögliche spätere Praxiskosten werden vorab geklärt.
Plättchenreiches Eigenplasma regt die körpereigene Kollagenbildung an.
Wie viele Sitzungen?
Empfohlen werden meist 3 Sitzungen im Abstand von 4 Wochen.
Ausfallzeit?
Leichte Rötung für wenige Stunden möglich.
Zahlt die Krankenkasse Vampir-Lifting (PRP)?
Rein ästhetische Behandlungen ohne medizinische Notwendigkeit sind in der Regel Selbstzahler-Leistungen — gesetzliche wie private Kassen übernehmen sie normalerweise nicht. Ob in Ihrem Fall eine medizinische Indikation vorliegt, klären Sie im Beratungsgespräch.
Was kostet das Beratungsgespräch?
Das handhaben Praxen unterschiedlich: Manche beraten kostenlos, andere berechnen das Gespräch oder verrechnen es bei einer Behandlung. Eine später ausgewählte Praxis nennt Ihnen mögliche Kosten vor der Terminvereinbarung transparent.
Ist Ratenzahlung möglich?
Viele Praxen bieten eine Finanzierung über spezialisierte Drittanbieter an. Ob Ihre Wunsch-Praxis Ratenzahlung ermöglicht, erfahren Sie im Beratungsgespräch — sprechen Sie es offen an.
Vampir-Lifting (PRP) im Vergleich
Unsicher, welche Behandlung die richtige ist? Diese Vergleiche helfen bei der Einordnung.